veröffentlicht am 26.08.2012 um 20:08 Uhr
Faszination

Auf der BMW Motorrad GS durch das Death Valley

Eine Gruppe von Universitätsstudenten vertraute für ihre sechstätige Tour über 1.000 Meilen (1.600 Kilometer) durch das berüchtigte Death Valley in der Mojave Wüste in Ostkalifornien auf die weltweit anerkannte BMW Motorrad GS Produktpalette. Die neun Studenten der Southern Adventist University hatten bei ihrem Adventure Leadership Kurs die Wahl: Sie konnten die akademische Route wählen mit jeder Menge Theorie oder die Chance ergreifen, eine Helden-Expedition zu planen, die sowohl ihre Führungsfähigkeiten trainieren als auch ihren Lebenslauf interessanter machen würde. Natürlich haben sie sich für letzteres entschieden…

Es folgten zwei Monate Planungszeit, in der die Gruppe durch Übungen und Teamwork lernte, was es braucht, um in der Wildnis Führungsqualitäten anzuwenden. Schriftliche Anfragen wurden zu BMW Motorrad USA und den Reisepartner RawHyde Adventures in Kalifornien geschickt. Der Eigentümer Jim Hyde stimmte zu, den Studenten bei der Planung und Vorbereitung zu helfen, die es braucht um eine BMW R 1200 GS Adventure oder eine F 800 GS tief im Innern des heißesten und unwirtlichsten Gebietes der Welt zu fahren. Das Death Valley hat seinen Namen, weil es sich 86 Meter unter dem Meeresspiegel befindet. Das ist der niedrigste Punkt in den USA. Außerdem ist es das trockenste und heißeste Gebiet Amerikas und hält mit 134 °F (56,7 °C) den Rekord für die höchsten bekannten Temperaturen der westlichen Hemisphäre.

Mit Unterstützung von BMW Motorrad USA, die für die Versicherung der Studenten während der Tour aufkamen und der Unterstützung von RawHyde Adventures, die die R 1200 GS Adventure und F 800 GS Motorräder zur Verfügung stellten, Trainings durchführten und die Gruppe auf ihrem Abenteuer begleiteten, konnte die Tour los gehen. Unter der Leitung von RawHyde Trainer Lance Thomas, erlebte die Gruppe Abenteuer wie die Fahrt durch sturmartige Windböen und campte inmitten eines Sandsturms. Der Höhepunkt der Tour war die Fahrt hinunter bis in den Titus Canyon – eine 27 Meilen (40 Kilometer) lange steile und enge Schotterstraße, die in Nevada beginnt und im Death Valley endet.

Letztlich kehrte die Gruppe ohne Verletzungen oder Pannen auf die RawHyde Ranch zurück. Von den 2.000 US$, die sich die Gruppe als Budget für Reparaturen zur Seite gelegt hatte, musste gerade mal ein neuer Scheinwerfer gekauft werden. Nach erfolgreicher Tour verbrachte die Gruppe die meiste Zeit des letzten Tages auf der Ranch und half Jim bei verschiedenen Projekten, beispielsweise dem Anlegen eines neuen Trails für Fortgeschrittene für die RawHyde Adventure Academy.

Zurück in der Uni erinnern sich die Studenten jetzt gerne zurück an ein erfolgreiches Projekt, das ihnen wertvolle Führungsqualitäten und einen Einblick in die wunderbare Welt der Abenteuerreisen nach Art von BMW Motorrad beschert hat. „Die Studenten sind an dieser Herausforderung gewachsen”, so Doug Tilstra, Direktor des Southern Outdoor Leadership and Education Programms. „Durch die Planung des Projekts haben sie die Fähigkeiten von erfahrenen Outdoor-Spezialisten gezeigt.“

Diese Ansicht teilt auch Jim Hyde, der davon beeindruckt war zusehen, wie die Studenten mit ihren BMWs umgingen und schnell dazu lernten. „Sie alle haben eine schnelle Auffassungsgabe”, sagt er. „Statistisch gesehen, haben fünf von 10 Menschen Probleme damit, sich diese Fähigkeiten anzueignen. Von daher habe ich mich gefragt, ob ihre Lernfähigkeit daher kommt, weil sie als Studenten an das Lernen gewöhnt sind. Es scheint als ob sie gedanklich einfach sehr flexibel sind.”

Weitere Informationen zu RawHyde Adventures gibt es unter http://www.rawhyde-offroad.com/