veröffentlicht am 10.05.2014 um 09:35 Uhr
Motorsport

Sieg auf dem Lausitzring für Steinhausen und Kölsch

Mit einem dominierenden Sieg beim traditionellen Saisonstart auf dem Lausitzring setzten sich Jörg Steinhausen und Axel Kölsch an die Spitze der Seitenwagen-Meisterschaft, die in diesem Jahr im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) ausgetragen wird.

Am ersten Wochenende im Mai war das Rennen auf dem Lausitzring der erfolgreiche Abschluss nach zahlreichen Runden auf der ostdeutschen Strecke, die das Team bereits zu Testzwecken gedreht hatte, um an einigen Dingen zu arbeiten, die während dem Lauf zu Seitenwagen-WM im spanischen Aragón aufgekommen waren.

Dort hatten die beiden Schwierigkeiten mit dem Handling der LCR BMW. Von daher verbrachten Jörg und Axel die meiste Zeit an den Testtagen auf dem Lausitzring mit dem Arbeiten an der Federung. Der Lausitzring ist dazu ideal, da er viele Herausforderungen an Chassis und Federung stellt. Bei hervorragenden Wetterbedingungen machten die beiden bei den Testtagen gute Fortschritte, In Richtung Rennwochenende brachen die Temperaturen allerdings ein. Das erste Training fand bei gerade mal 6° Celsius statt und Regen drohte einzusetzen.

Während der beiden Qualifikationen am Samstag ließen Steinhausen und Kölsch keine Zweifel an ihren Absichten, in diesem Jahr die IDM Seitenwagenklasse zu beherrschen. Sie stellten ihr LCR BMW Gespann auf die Pole Position mit einer Rundenzeit von 1:44.9 Minuten – etwa 1,8 Sekunden schneller als das nächstbeste Team mit Hock und Becker.

Doch am Renntag lief dann nicht alles nach Plan. Steinhausen und Kölsch erwischten einen schlechten Start und wurden durchgereicht. „Wir hatten die Reifen nicht richtig aufgewärmt und nicht genügend Grip beim Start. Von daher hatten wir im Rennen einiges zu tun“, gibt Steinhausen zu.

Doch die beiden entschlossenen Rennfahrer starteten sofort eine unglaubliche Aufholjagd, um ihren Fehler beim Start wieder wettzumachen. Am Ende der ersten Runde lagen sie bereits auf dem vierten Platz und in der dritten Runde übernahmen sie die Führung, die sie bis zum Ende des Durchgangs nicht mehr abgaben. Mit kontinuierlich schnellen Rundenzeiten bauten die beiden zudem ihre Führung aus und dominierten ihre Konkurrenz. Letztlich überquerten sie die Ziellinie mit einem Vorsprung von 14 Sekunden vor Hock und Becker auf der Suzuki und dem Schweizer Team Rutz und Hofer auf Yamaha.

„Das war ein großartiges Ergebnis“, so Jörg. „Jetzt ist unser Ziel natürlich, das Momentum mit zum nächsten WM-Lauf zu nehmen, der in drei Wochen auf der berühmten Rennstrecke im britischen Donington stattfindet.“