veröffentlicht am 05.04.2014 um 12:49 Uhr
Urban Mobility

C evolution: Aufbruch in die Ära der Elektro-Mobilität bei BMW Motorrad

Am 4. April 2014 wurde im BMW Motorrad Werk in Berlin-Spandau Geschichte geschrieben: der erste serienmäßige C evolution Elektro-Scooter rollte vom Produktionsband. Kunden in ganz Europa freuen sich auf die Revolution im Zweiradmarkt.

Urbane Mobilität ist jedoch tatsächlich schon lange Teil der BMW Motorrad Historie. Den ersten Scooter-Prototypen – den R 10 – präsentierte das Unternehmen in den frühen 50er Jahren und die C1 und C1 200 Modelle aus den Jahren 2000 bis 2002 standen vor allem für ein einzigartiges Sicherheitskonzept für den Fahrer. Zwei weitere neue Serienmodelle wurden 2011 mit den Maxi-Scootern C 600 Sport und C 650 GT enthüllt. Die Weiterentwicklung elektrischer Mobilität durchlief ebenfalls zahlreiche Schritte: vom Konzeptfahrtzeug 2011 über die Design-Vision concept E bis hin zur Kleinserie von fünf seriennahen Prototypen, die 2012 bei den Olympischen Spielen in London präsentiert wurden.

Jetzt endlich war der Tag gekommen, an dem BMW Motorrad den Start in eine neue Ära der Elektro-Mobilität gemeinsam mit Journalisten, Politikern und internen BMW Gästen feierte. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Leiter der BMW Motorrad Produktion in Berlin, Dr. Marc Sielemann: „Heute schlagen wir ein neues Kapitel auf in der Geschichte von BMW Motorrad, und wir sind sehr stolz darauf, dass die Ära der elektrischen Fahrzeuge im Zweirad-Segment hier in Berlin startet.“

BMW Motorrad hieß zahlreiche Gäste im Berliner Werk willkommen. Darunter Cornelia Yzer, die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, die in ihrer Rede den C evolution als bestes Beispiel für eine clevere Antwort auf die Herausforderungen einer wachsenden Stadt wie Berlin bezeichnete. In einem Interview nach ihrer Rede sagte sie: „Wir investieren bis 2015 100 Millionen Euro, um die Infrastruktur zu schaffen, um elektrisch betriebene Fahrzeuge auf unsere Straße zu bringen und für jeden zugänglich zu machen.“

BMW C evolution Projektleiter Dr. Christian Ebner brachte den Gästen näher, wie es ist einen innovativen Scooter wie diesen tatsächlich zu fahren. In seiner Rede bezog er sich auf Abenteurer und Filmemacher Charley Boorman, der einen Prototypen des C evolution 2012 in London testete und sagte: „Es ist unglaublich – auf einmal kann man bei der Fahrt die Vögel im Park singen hören.“

Die Gäste wurden danach in die 800 Quadratmeter große Produktionshalle geführt, in der die Kundenversion des innovativen Scooters gebaut wird. Dort untermalte das Berliner Ensemble „Electroboogie Dancers” den Countdown zum offiziellen Start der Produktion. Als der Countdown bei Null angelangt war, richteten sich die Scheinwerfer auf den C evolution und das grüne (nicht rote) Band für den Start der Produktion wurde durchschnitten. Eine spannende neue Ära in der Geschichte der BMW Motorrad Produktion hat begonnen.

Nach zahlreichen Foto-Gelegenheiten besichtigten Gäste und Journalisten im Anschluss die Produktionsstätte und erfuhren zahlreiche Details über das Produktionsverfahren.

Weitere Informationen über den BMW C evolution und das Thema Urban Mobility gibt es auf bmw-motorrad.com/c-evolution.