
Werksfahrer Troy Corser von BMW Motorrad Motorsport und Richard Cooper, BMW Testfahrer, Endurance-Pilot und Mitstreiter beim aktuellen Superstock UK nahmen kürzlich auf der Rennstrecke von Brands Hatch in Kent an einem Lauf zur britschen Superbike-Meisterschaft teil. Dabei präsentierten sie vor mehr als 53.000 Fans die neue S 1000 RR.
In diesem Jahr fährt die Superbike-Weltmeisterschaft nicht auf dem berühmten Kurs, deshalb machten die Veranstalter aus dem britischen Superbike-Wochenende ein spannendes Motorrad-Spektakel. Der ‚Big Brands Bash’ war der erste aus drei Rennen bestehende Lauf zur britischen Superbike-Meisterschaft - mit einem Rennen am Samstagnachmittag und zwei Rennen am Sonntag.
Troy, der sich zwischen Demorunden, Autogrammstunden und Verpflichtungen als TV Gastmoderator Zeit zu einem kurzen Interview nahm, sagte: „Es ist immer etwas ganz Besonderes, nach Brands Hatch zu kommen. Die Rennstrecke hier ist toll. Das Wochenende im August zählt seit jeher zu den wichtigsten Terminen der Superbike-Meisterschaft. Die Atmosphäre könnte nicht besser sein. Die Fans strömen in Scharen hierher, um zu campen und das ganze Rennwochenende zu genießen.“
Außer den Rennaktivitäten stand auch die Präsentation fantastischer klassischer Motorräder auf dem Programm. Bei diesem fast ausverkauften Event fuhren legendäre Piloten wie Giacomo Agostini, Phil Read und Mick Grant zur Freude der Zuschauer mit ihren kostbaren Maschinen über die berühmte Grand-Prix-Rennstrecke von Brands Hatch.
Danach gingen Corser und Cooper mit einem zukünftigen Klassiker – der BMW S 1000 RR – an den Start.
„Ich habe mich wirklich gefreut, wieder mit der S 1000 RR fahren zu können“, meinte Richard. „Ich kenne das Rennbike von den ersten Testfahrten und fand es toll, an dem Rennprojekt teilzunehmen. Mit diesem Prototypen des Straßenbikes bin ich schon vorher gefahren und von seiner Leistung tief beeindruckt. Ich bin sicher, dass einige Leute staunen werden, wenn das Motorrad Ende des Jahres auf den Markt kommt. Es macht auch wunderbare Wheelies!“
Auf ihren Prototypen führten Troy und Richard unter frenetischem Applaus zahlreiche Stunts vor. Der meiste Beifall kam immer dann von den Tribünen, wenn Troy seinen unverwechselbaren Stand-up-Wheelie auf der gesamten Länge der Start-Ziel-Geraden präsentierte.
Nachdem die beiden BMW Piloten das Publikum fünf Runden lang in ihren Bann gezogen hatten, fuhren sie über die Ziellinie und in die Boxengasse. Troy hatte aber immer noch nicht genug; er wollte unbedingt den besten Burnout-Stunt des gesamten Wochenendes hinlegen. Der 30 Sekunden lange Stunt, bei dem die Reifen durchdrehten und fast zerfetzten, produzierte eine spektakuläre Rauchwolke, die man wahrscheinlich noch im über 25 Kilometer entfernten London sehen konnte.
„Das Wochenende war wirklich schön“, freute sich Troy. „Ich fand es toll, meine Freunde im britischen Superbike-Fahrerlager zu treffen, mir die vielen alten Motorräder aus nächster Nähe ansehen zu können und einige meiner Rennidole kennen zu lernen. Es war auch klasse, mit dem Straßenbike S 1000 RR zu fahren. Das ist ein ganz fantastisches Bike, das für Stunts wie geschaffen ist!“
„Es hat Spaß gemacht, mit Richard zusammen über die Piste zu fahren und sich von den Zuschauer feiern zu lassen. Dabei werden Erinnerungen an Rennen wach, die ich hier gewonnen habe. Aber damals feuerten die Zuschauer die britischen Fahrer an und nicht mich!“