Amys aufregende Abenteuer.

Mit 310 ccm in die Mongolei, nach München und noch weiter.

Amy Harburg freut sich auf ihre Aufgabe als Marshal bei der diesjährigen International GS Trophy.    

Amy ist nicht zu stoppen.

Die BMW G 310 GS ist ein kleines Motorrad mit großem Potenzial.    

Amy ist nicht zu stoppen.

Australische Biker gelten als zähe Vertreter ihrer Spezies. Bei der 42-jährigen Amy Harburg kommt außer Wagemut und Entschlossenheit noch eine ausgeprägte Abenteuerlust hinzu. Wer sich fast einen ganzen Monat als Marshal bei der Int. GS Trophy die Mongolei zutraut, muss sowieso hart im Nehmen sein. Amy legt noch eins drauf: Sie lässt ihre BMW G 310 GS mit dem Schiff von Australien bis zum östlichsten Punkt Russlands transportieren, um mit dem Motorrad von Wladiwostok zum Startpunkt des Finales nach Ulan Bator zu fahren. 

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Damit nicht genug: Nach dem rund vierwöchigen Einsatz bei der GS Trophy gibt sie ihr „Marshal“-Bike, eine R 1200 GS Rallye, wieder ab, setzt sich auf ihre kleine G 310 GS und reist quer durch Asien bis nach Westeuropa weiter. „Schon in der Bibel heißt es: Keine Rast für die Gottlosen“, witzelt Amy. „Als die G 310 auf den Markt kam, gefiel mir nicht nur die Optik, sondern ich war auch sicher, dass dieses Motorrad für Frauen und kleinere Fahrer tolle Adventure-Möglichkeiten bietet. Obendrein war sie preisgünstig und somit ein gutes Einstiegsmodell.“    

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Ein Monat GS Trophy ist an sich schon ein heftiges Programm. Und dann kommt ja noch Einiges dazu.

AMY HARBURG

Kleines Motorrad, großes Potenzial.

Amy Harburg beim Geländetest mit der Serienausführung der BMW G 310 GS.    

Kleines Motorrad, großes Potenzial.

Amy war restlos fasziniert von der Idee, mit der kleinen GS zur Int. GS Trophy anzureisen und anschließend nach Europa weiterzufahren. Sie sicherte sich eines der ersten nach Australien gelieferten Modelle und durfte sie für Motorcycle Adventure Dirtbike TV testen. Schon bald war ihr klar, dass sich das Motorrad auch in der Standardausführung ziemlich gut schlug.    

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„Ich drehte ein Video mit Kameramann Dave Darcy von MAD TV, um Filmaufnahmen von den Motorrädern im australischen Busch zu machen. Dabei waren wir an Stellen unterwegs, von denen sich wahrscheinlich kaum einer vorstellen kann, dass man da mit einer G 310 GS fahren kann. Aber diese kleinen Bikes haben sich so gut geschlagen, dass ich dachte, dass man mit einer serienmäßigen 310 ohne Probleme eine Australien GS Safari bestreiten könnte.“    

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Ungeahnte Höhenflüge mit den umgebauten G 310 GS.    

Ob das wohl klappt?

Ob das wohl klappt?

Jetzt wurde die Sache noch aufregender. Als die Idee aufkam, die mörderische APC Rally auf zwei 310ern zu absolvieren, wollte Amy unbedingt mit von der Partie sein. Zur Information: Die APC Rally ist eine eigenfinanzierte Adventure-Rallye über acht Tage und 4000 Kilometer, die durch die verschiedensten Geländetypen führt und sowohl Reiseenduros als auch Adventure Bikes von 250 bis 1190 Kubikzentimeter lockt. Für solche Abenteuer wurde die BMW G 310 GS nicht konstruiert, aber wer weiß, was mit ein paar Umbauten alles möglich sein würde?    

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Eine Extraportion Abenteuer.

Trotz des extrem engen Zeitplans wurde das Standard-Motorrad — mit tatkräftiger Unterstützung durch Rally Raid Products — mit den vorentwickelten Bausatzteilen des Unternehmens aufgerüstet: Federungs-Upgrade, Speichenräder, Motorschutz, vergrößerte Windschutzscheibe, andere Lenker, Taschengepäckträger und weiteres Zubehör wie UBS- und 12-Volt-Buchsen zum Handy-Aufladen und für die Stromversorgung des Navigationsequipments. Zwei Tage vor dem Rallye-Start diente eine 200-Kilometer-Rundfahrt über einspurige Straßen, Gestein und unbefestigte Straßen als Geländetest. Danach hatten Amy und Adam Mitchinson von Rally Raid gerade noch genug Zeit für eine letzte Feinjustierung. Dann packten sie ihre Siebensachen und eilten zum Start. Nach acht Tagen und fast 4000 Kilometern hatten die beiden die APC Rally erfolgreich hinter sich gebracht. Mit den beiden umgerüsteten G 310 GS gab es unterwegs nicht die geringsten Probleme. 

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Mit einer BMW G 310 GS gelangt man an die entlegensten Orte.    

Diese kleinen GS-Maschinen schlugen sich bravourös – vor allem in technischer Hinsicht.

Amy Harburg

Geschafft!

Amy mit ihrem Teamkollegen Adam Mitchinson.    

Geschafft!

„Das war ganz schön aufreibend, aber auch echt grandios“, fasste eine erschöpfte, aber begeisterte Amy nach dem Zieleinlauf ihre Eindrücke zusammen. „Es waren 250er, 650er, 690er und viele Leute auf großen Motorrädern wie 990ern dabei, aber wir haben uns die ganzen acht Tage hindurch behauptet, besonders in den waldigen und felsigen Abschnitten. Adam und ich fuhren jeden Tag 12 bis 14 Stunden und hatten keinerlei Probleme – abgesehen von einem Hinterreifen, den Adam am dritten Tag ruiniert hat. Das ist wohl seinem Enduro-Background geschuldet. Wir hatten aber Glück im Unglück: In einem Ort namens Bright stießen wir zur BMW-Safari-Familie, die uns einen Ersatzreifen überlassen hat.“    

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Immer in Bewegung bleiben.

Verschnaufpause unterwegs.    

Immer in Bewegung bleiben.

Kaum war die Rally absolviert, packte Amy die 310 auf die Ladefläche ihres Pick-Up und fuhr die 1000 Kilometer von Sydney nach Melbourne, um die kleine GS auf einen Frachter zu laden. Ziel: Wladiwostok.    

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„Manchmal dachte ich, dass ich mich vielleicht doch etwas übernommen habe“, gesteht Amy. „Ein Monat GS Trophy wird ja heftig genug, und dann kommt ja noch Einiges dazu. Die 4000 Kilometer von Wladiwostok zum Final-Start nach Ulan Bator sind nochmal ein druckvolles Programm, aber danach werde ich einen Gang herunterschalten und den Rest meiner Reise in Ruhe genießen. Diese Anschlussreise nenne ich „310 to Munich“ – eine kleine Hommage an den Western „Todeszug nach Yuma“, der im Original „3:10 to Yuma“ heißt.    

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Alt und Neu ganz dicht beieinander in der australischen Provinz.    

Anders als in dem Western aus den 1950er Jahren muss Amy aber keinen Zug erwischen. Auf sie wartet vielmehr eine lange Entdeckungsreise auf zwei Rädern quer durch die Mongolei, Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan. Dann geht es über das Kaspische Meer nach Aserbaidschan, Georgien, in die Türkei und anschließend quer durch Europa bis nach München. In München ist die Fahrt übrigens keineswegs zu Ende. Es handelt sich schließlich nicht um eine gewöhnliche Abenteuerreise, sondern Amy hat sich eine ganze Reihe persönlicher Herausforderungen vorgenommen. 

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Die Reise ist nie zu Ende.

Da geht's lang zum Finale der International GS Trophy 2018.    

Die Reise ist nie zu Ende.

„Ich habe mit meiner G 310 GS eine Einladung zur „Hard Alpi Tour“ erhalten, dem 24-Stunden-Ausdauerrennen, das im September in Italien stattfindet. Tomm Wolf war schon mehrere Male dabei. Etliche BMW-Fahrer werden mit von der Partie sein. Da kann ich ja wohl kaum Nein sagen, oder? Und nach der Ankunft in München — der geistigen Heimat dieser kleinen, in Indien gefertigten GS — fahre ich weiter nach Großbritannien. Dort besuche ich die Sponsoren, die mich bei der Entwicklung des Rallye-Kits für das Motorrad unterstützen. Und dann gibt es die Überlegung, das Motorrad schnell wieder nach Australien zu bringen, damit ich beim BMW Safari Enduro antreten kann. Das wäre der absolute Knüller.“    

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Wir alle freuen uns darauf, Amy bei der International GS Trophy in Mittelasien zu begrüßen. Bis dahin wird sie genau wissen, ob sich die neue G 310 GS als Adventure-Motorrad bewährt hat, mit dem man ganze Kontinente durchqueren kann. So oder so wird die Reise ein echter Teufelsritt.    

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