Verstärkung aus Down Under.

Bestens gerüstet: Die Aussies kommen.

Das Team Australia sollte man bei der International GS Trophy auf der Rechnung haben. Es ist zwar zum ersten Mal mit dabei, aber nach der Erfahrung, die es in einem Vierteljahrhundert BMW GS Safari gesammelt hat, ist das Team für das kommende Motorrad-Abenteuer bestens gerüstet.  

Das dreiköpfige Team Australia triumphierte bei der australischen Qualifikation für die Int. GS Trophy.

Die Australier ließen auf sich warten.

Shane Guttridge wartet ungeduldig auf die Abreise in die Mongolei.

Die Australier ließen auf sich warten.

Endlich können wir bei der International GS Trophy ein australisches Team am Start begrüßen. Das Land der unendlichen Weiten ist ein wahres Paradies für GS-Fahrer. Die Nachricht, dass ein australisches Team beim internationalen Finale dabei sein würde, motivierte viele Spitzenfahrer zur Teilnahme an der nationalen Qualifikationsrunde. Entsprechend hart war der Konkurrenzkampf. Shane Guttridge, Simon Turvey und Michael Haley kamen mit dem Druck am besten zurecht und sicherten sich mit ihrem Können und ihren Off-Road-Künsten das Ticket fürs Finale. Seither zählen sie die Tage, bis sie der Welt zeigen können, was das Team Australia draufhat.  

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Es war immer klar, dass Australien eines Tages dabei sein würde. Die Frage war nur: Wann?

Miles Davis

Eine Premiere mit vielen neuen Aufgaben.

Miles Davis beim legendären Finke Desert Race. Bei der diesjährigen International GS Trophy kommt er als Marshal zum Einsatz.

Eine Premiere mit vielen neuen Aufgaben.

Das Team physisch und mental fit zu machen für den Wettkampf, ist die Aufgabe von Miles Davis, der bei der International GS Trophy auch zum ersten Mal als Marshal im Einsatz sein wird. Miles Referenzenliste kann sich sehen lassen. Er war Ausrichter vieler BMW Safari und Safari Enduro Events, durchquerte ohne Begleitung auf einer GS die Simpson-Wüste und absolvierte auf einer umgebauten BMW R 1200 GS Rallye das legendäre Finke Desert Race (ein australisches Extremrennen ähnlich der Rallye Dakar).  

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„Geschafft! Wir sind dabei!”, freute sich Miles' nach der Qualifikation. „Es war immer klar, dass Australien eines Tages mit von der Partei sein würde. Die Frage war nur: Wann? Entsprechend begeistert sind wir, dass in der Mongolei ein Aussie-Team an den Start gehen wird.“

„Ich gehe davon aus, dass der Druck ganz schön groß sein wird. Vom australischen Team erwartet man schon wegen der Fahrmöglichkeiten, die wir im Land haben, eine überzeugende Leistung. Wir sind mit Sicherheit ein starkes Team. Realistischerweise darf man aber nicht vergessen, dass das unser erster Versuch ist. Lernen werden wir auf jeden Fall eine ganze Menge. Die Fahrer brennen darauf, loszufahren, und sind sich der Ehre bewusst. Darum hoffe ich, dass alles reibungslos läuft, das Team seine Sache gut macht und die Trophy ein unvergessliches Erlebnis wird.”

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Eine gute Vorbereitung ist das A und O.

Verschnaufpause beim Trainingscamp.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O.

Miles ist gespannt auf seine ersten Erfahrungen mit der Int. GS Trophy, bei der er als Marshal auch eine unterstützende Aufgabe übernimmt. Und er freut sich auf die Begegnung mit ambitionierten GS-Fahrern aus aller Welt. Ebenso groß ist die Vorfreude bei Teammitglied Michael Haley: Auch er fiebert der Abreise nach Zentralasien entgegen und ist gespannt, wie sein Team sich schlagen wird.

„Ich freue mich total auf die Möglichkeit, uns als Team mit anderen Fahrern aus anderen Ländern zu messen und herauszufinden, wo wir im Vergleich zum Rest der Welt stehen. Der Wettkampf, neue Freundschaften, überhaupt die ganze Atmosphäre und das Gemeinschaftserlebnis mit anderen Fahrerinnen und Fahrern – all das wird mit Sicherheit eine unvergessliche Erfahrung.”

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Lernkurven.

Im Rahmen der Vorbereitung reiste das Team kürzlich zu einem Trainingscamp ins Gebirge in der Nähe von Melbourne, um seine Fahrtechnik, das Warten der Bikes und den Teamgeist zu perfektionieren. Mit von der Partie war Julia Maguire, die sich im November 2017 in einem hart umkämpften Qualifying in Südafrika neben Jocelin Snow und Bettina Nedel ihren Platz im Team Ausamerica – eines der beiden internationalen Frauenteams bei der Int. GS Trophy – gesichert hat. Auch sie bereitet sich mit voller Konzentration auf das Event vor, aber ob sie den Jungs noch etwas beibringen kann, da ist sie sich nicht so sicher.  

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Julia Maguire ist eine der beiden Australierinnen, die bei der diesjährigen International GS Trophy antreten — die zweite ist Amy Harburg.

Jede Menge Vorbereitung.

Julia Maguire trainiert gemeinsam mit dem Team Australia.

Jede Menge Vorbereitung.

„Die Jungs sind alle top. Viele Tipps werde ich ihnen nicht geben können – außer vielleicht die Empfehlung, es mit dem Tempo nicht zu übertreiben und langsamer zu fahren“, witzelt Julia Maguire.

„Bis zur Abreise in die Mongolei werde ich noch möglichst oft auf dem Motorrad sitzen und meine Fahrkünste optimieren. Dazu Krafttraining, Spinning und ausgiebige Touren mit dem Mountainbike, damit ich zum Start der Trophy topfit bin. Für Mai ist in Kalifornien noch ein Training für das Frauentram geplant. Es wäre fantastisch, wenn das klappt, denn dann könnten wir gemeinsam noch am letzten Feinschliff für die Trophy arbeiten.”

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Auf Safari.

Der Spaß kam im Trainingscamp nicht zu kurz.

Auf Safari.

Über mangelnde Fahrpraxis kann sich das Team Australia gewiss nicht beklagen: Bei der alljährlichen BMW GS Safari haben die drei gerade erst zusammen mit 200 weiteren GS-Fahrern eine grandiose High-Country-Woche verbracht. Das war die ideale Vorbereitung für die International GS Trophy, findet Teammitglied Shane Guttridge.

„Die GS Safari war großartig. Ich habe viel über meine Teamkollegen erfahren, und wir hatten eine Menge Spaß zusammen“, berichtet er begeistert. „Auch das Trainingscamp war super — ich habe vieles mitgenommen. Auch wenn du schon sehr lange Motorrad fährst, kannst du von anderen immer noch viel lernen. Die Zeit mit Miles und den anderen war eine extrem wertvolle Erfahrung. So ein Trainingscamp würde ich jederzeit wieder machen.“

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In Australien gibt es für GS-Fahrer schier unerschöpfliche landschaftliche Schönheiten zum Erkunden und Genießen.

Gegenseitige Unterstützung.

Dem kann Simon Turvey, der Dritte im Bunde, nur zustimmen. Auch für ihn zeigte die Lernkurve bei der BMW GS Safari steil nach oben. Besonders begeistert hat ihn der Zusammenhalt innerhalb der australischen GS-Community, die wie ein Mann hinter dem Team steht.

„Viele kamen auf uns zu und gratulierten uns, nachdem wir es ins Team geschafft hatten. Sie haben uns angespornt, in der Mongolei unser Bestes zu geben und mit vollem Einsatz dabei zu sein, damit wir hinterher mit der Gewissheit nach Hause kommen, dass wir alles gegeben haben“, sagt Simon Turvey.

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Was wirklich in Dir steckt, weißt Du erst, wenn Du es ausprobierst. Also: Los geht's!

Simon Turvey

Die Vorfreude voll auskosten.

Mit einer BMW GS kommt man zu den wildesten und zauberhaftesten Orten — auch und gerade in Australien.

Die Vorfreude voll auskosten.

Wie für alle Trophy-Teilnehmer werden auch für das Aussie-Team die Vorbereitungen immer intensiver, je näher das Finale rückt. Die Zuversicht ist groß, meint Nigel Harvey, Marketing Manager bei BMW Motorrad Australia. Auch er gehört zu den GS-Fans, die — wenn auch aus der Ferne — das Renngeschehen in der Mongolei mit großem Interesse verfolgen werden.  

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„Wir freuen uns sehr, dass die Jungs — und Julia — Australiens dynamische GS-Community bei der International GS Trophy 2018 vertreten werden. Bislang waren für uns immer die BMW Safari Events im eigenen Land der Schwerpunkt, die es ja schon seit 1994 gibt. Umso größer ist die Begeisterung, jetzt in der Mongolei mit dabei zu sein. Das ganze Land wird den Wettkampf aufmerksam verfolgen, und wir wünschen allen Teams nur das Beste — eine unvergessliche Erfahrung für jeden Einzelnen wird es auf jeden Fall.“  

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