Zum Siegen gemacht.

BMW Motorräder sind von Anfang an auf Erfolg getrimmt.

Von den Six Days der Zwanziger bis zum Vierfach-Sieg bei der Rallye Dakar: Schon mit dem ersten BMW Motorrad beginnt die Geländesporthistorie der weißblauen Marke. Und die Fahrer heimsen für BMW spektakuläre Siege und Meisterschaften ein.

Die Anfänge des Geländesports.

Die Anfänge des Geländesports.

Die R 32 ist noch nicht mal offiziell vorgestellt, da geht sie auch schon bei einer Geländefahrt an den Start: Chefkonstrukteur Max Friz nimmt 1923 mit dem von ihm entwickelten ersten BMW Motorrad an der „Fahrt durch Bayerns Berge“ teil. Den ersten internationalen Erfolg verbucht der BMW Ingenieur Rudolf Schleicher 1926 bei den berühmten Six Days in England – als Privatfahrer sichert er sich auf einer serienmäßigen R 37 die Goldmedaille.

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Internationale Erfolge in Serie.

Internationale Erfolge in Serie.

Zeit für den Teamgeist: Für die internationale Sechstagefahrt stellt BMW eine deutsche Nationalmannschaft. 1933 holen in Wales der Weltrekordfahrer Ernst Henne gemeinsam mit Josef Stelzer und der Beiwagenkombination Josef Mauermayer / Ludwig Kraus erstmals den Titel nach Deutschland – auf 33 PS starken Boxermaschinen vom Typ R 16. Das Team wiederholt den grandiosen Erfolg ein Jahr später. Auch 1935, diesmal auf den legendären BMW Kompressor-Modellen, geht der Titel an Deutschland und BMW.

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Wiederbeginn mit großen Namen.

Wiederbeginn mit großen Namen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dauert es bis zum Beginn der fünfziger Jahre, bis BMW sich wieder bei Geländesportveranstaltungen einbringt. Dann kommen der Erfolg und die großen Namen. Georg und Hans Meier, Walter Zeller oder die Gespanne Ludwig Kraus / Bernhard Huser und Max Klankermeier / Hermann Wolz gewinnen unzählige Medaillen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Ihre Bikes sind 250er Einzylinder und auch 500 sowie 600 Kubikzentimeter starke Boxer.

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Enthusiasten und neue Talente.

Enthusiasten und neue Talente.

Mitte der fünfziger Jahre löst BMW die Rennabteilung auf. Damit tritt bei den Fahrern ein Generationenwechsel ein. Junge Talente wie Sebastian Nachtmann, Kurt Tweesmann oder der Gespannfahrer Karl Ibscher gewinnen in den sechziger Jahren Deutsche Meisterschaften in Serie für BMW. Von 1970 bis 1972 fährt Herbert Schek gleich dreimal hintereinander die Deutsche Meisterschaft für BMW ein. Es sind vorläufig die letzten Titel für BMW Geländesportler, da bald Zweitaktmotorräder die Szene dominieren.

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Wieder eine BMW Werksrennmannschaft.

Wieder eine BMW Werksrennmannschaft.

Nach einer Reglementänderung in der Deutschen Meisterschaft ist der Geländesport in den Siebzigern wieder für Viertaktmotorräder interessant. Laszlo Peres aus der BMW Versuchsabteilung bringt einen leichten Eigenbau an den Start und belegt auf Anhieb den zweiten Platz in der Deutschen Meisterschaft. Daraufhin schickt BMW 1979 eine Werksmannschaft ins Rennen. Richard Schalber wird Deutscher Meister und belegt in der Europameisterschaft den dritten Platz. Ein Jahr später holt sich Werner Schütz den Titel als Deutscher Meister, und Rolf Witthöft gewinnt die Europameisterschaft.

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Paris-Dakar

Erfolge in der Wüste.

In den achtziger Jahren zieht das Abenteuer die Geländefahrer in die Wüste. Die „Paris-Dakar“ wird als schwerste Rallye der Welt erstmals 1979 ausgetragen. 1981 triumphiert der Franzose Hubert Auriol mit dem ersten Sieg für BMW, den er zwei Jahre später wiederholt. Der Ehrgeiz ist geweckt: BMW schickt 1984 und 1985 ein Werksteam ausgestattet mit wüstentauglichen Umbauten zur „Paris-Dakar“. Sand, Staub, Hitze und Kälte fährt der Belgier Gaston Rahier zwei Jahre in Folge davon und mit seiner GS ganz oben auf das Siegertreppchen. Der Spirit of GS wird sichtbar.

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Fest in BMW-Hand.

Souveräner Doppelsieg: BMW schickt 1984 und 1985 ein Werksteam mit wüstentauglichen Umbauten zur „Paris-Dakar“. Der Belgier Gaston Rahier gewinnt die Rallye 1984 auf der Werksmaschine GS 1000, Auriol fährt auf Platz zwei. Nur ein Jahr später wiederholt Rahier seinen Sieg auf der 75 PS starken Boxermaschine. Er fährt wieder als erster auf der traditionellen Schlussetappe am Lac Rose bei Dakar durchs Ziel. Die Erfolge inspirieren noch heute die Ingenieure von BMW Motorrad: Das Concept Lac Rose ist eine Interpretation der Rallye-Legende und eine Hommage an das Siegerbike.

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Die Siegerliste wird länger

Rallyes in Ägypten und Mexiko.

Rallyes in Ägypten und Mexiko.

Auch bei der Pharaonen-Rallye in Ägypten und der Baja-California in Mexiko trägt sich BMW in die Siegerlisten ein. Eddy Hau macht 1988 als Privatfahrer Schlagzeilen und gewinnt auf seiner BMW die Marathonwertung für seriennahe Motorräder bei der „Paris-Dakar“. Den Strapazen der Rallye liefert sich auch BMW Ingenieurin Jutta Kleinschmidt aus: 1992 entscheidet sie die Damenwertung für sich.

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Das Comeback

Einzylinder gehen an den Start.

Einzylinder gehen an den Start.

Die Pause dauert länger als zehn Jahre. Dann feiert BMW Motorrad 1998 wieder mit einem Werksteam ein Comeback im Rallyesport. Diesmal gehen die Einzylindermodelle auf Basis der F 650 an den Start der „Dakar“. Der Franzose Richard Sainct erringt 1999 den insgesamt fünften BMW Motorrad Sieg bei dieser Veranstaltung. Der größte Triumph folgt ein Jahr später: BMW Motorrad belegt die ersten vier Plätze. Richard Sainct nimmt wieder den Siegerpokal in Empfang und hinter Oscar Gallardo – aber noch vor Jean Brucy mit ihren Einzylindermodellen – lenkt Jimmy Lewis mit seiner BMW Motorrad R 900 RR einen Boxer auf den dritten Platz.

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Auf der Straße, im Gelände

Offroad mit der HP2 Enduro.

Offroad mit der HP2 Enduro.

Nach der Saison 2001 beendet BMW Motorrad sein werksseitiges Rallye-Engagement und konzentriert sich mit dem Boxercup wieder stärker auf den Straßenrennsport. Nichtsdestotrotz engagiert sich BMW Motorrad weiterhin im Offroadsport und startet 2005 mit der HP2 Enduro wieder voll durch. Bis einschließlich 2008 ist der Serien-Gelände-Boxer bei Offroad-Rennen – wie der deutschen, österreichischen und italienischen Cross Country Serie – am Start.

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